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Männer und Frauen
frühstückten gemeinsam

Den letzten offiziellen Programmpunkt der Männerarbeit im Kirchenkreis in diesem Jahr bildete nun ein Frühstück für Jedermann.
Zum Jahresabschluss hatte die Kirchenkreisstiftung, gemeinsam mit der Männer- und Frauenarbeit im Kirchenkreis, in einer Kooperationsveranstaltung zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen, zu dem Pfarrer Heinz-Günther Brinken die Teilnehmer begrüßte. 
Thorsten Bienemann, Männerbeauftragter des Kirchenkreises, war ebenfalls für die verhinderte Vertreterin der Frauenarbeit eingesprungen und übernahm auch deren Part.
Während des Frühstücks berichtete er unter Anderem von der Arbeit des Fachausschusses für Ökumene, Eine-Welt und Partnerschaftsfragen des Kirchenkreises und die laufenden Projekte im Partnerkirchenkreis Muku/Kongo.
Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung spendeten spontan für den Partnerkirchenkreis. 
Im Anschluss stand ein Vortrag zum Thema "Testament, Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung" auf dem Programm. Als Referenten wirkten u. a. Rechtsanwältin Katharina Hellwig aus Altenkirchen und Wolfram Westphal, Geschäftsführer im Betreuungsverein des Diakonischen Werkes, mit. 
Danach blieb noch ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und zahlreiche Fragen an die Referenten, die gerne Rede und Antwort standen.

Weitere Informationen über die Kirchenkreisstiftung, deren Arbeit und Projekte  sowie zur Partnerschafts-, Frauen- und Männerarbeit des Kirchenkreises gibt es unter den entsprechenden Stichworten auf der Homepage oder in der Superintendentur des Kirchenkreises (02681/80080).

Betzdorf

„Frühstück für Jedermann“: Diesmal durften auch die Frauen dabei sein. Zudem gab es neben Informationen aus dem Partnerkirchenkreis Muku von Thorsten Bienemann/Männerbeauftragter des Kirchenkreises (links), wichtige Informationen rund um Testament und Vorsorgevollmachten, u.a. von RA Katharina Hellwig, Altenkirchen (Bildmitte).  Dieter Sonnentag, Vorsitzender der Kirchenkreisstiftung, (rechts) freute sich über das rege Interesse. Foto: Kirchenkreis

 

Interessantes rund
um Kohle und Kumpels

Männerarbeit im Kirchenkreis beschloss ihr Ausflugsprogramm mit einem Besuch in Essen

Die vorerst letzte Männerfahrt der Männerarbeit im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen in 2017 bot zum Abschluss noch einmal ein spannendes Ziel und war vollgepackt mit Aktivitäten. Der Männerbeauftragte, Thorsten Bienemann, hatte diesmal eine Fahrt zur Zeche Zollverein nach Essen organisiert.
Als letzte der ehemals 291 Zechen in Essen, der ehemals größten Bergbaustadt Europas, beendete die Zeche Zollverein 1986 ihre Tätigkeit. Bereits kurze Zeit später erschloss man das Industriedenkmal erstmals für die Öffentlichkeit. Die zumeist verborgenen Bereiche werden nun sichtbar gemacht und die gigantischen Maschinen für rund 150 000 Besucher jährlich virtuell zum Leben erweckt.
Die Teilnehmer der kreiskirchlichen Fahrt lernten die Produktionsabläufe der einst größten und leistungsstärksten Steinkohlezeche der Welt kennen und erfuhren spannende Details über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergleute, sowie interessante Fakten zu Architektur, Natur und Wandel Zollvereins vom Bergwerk zum modernen Kulturstandort und UNESCO Weltkurerbe.

Auf dem Ausflugs-Programm der Männergruppe aus dem Kirchenkreis Altenkirchen stand zudem ein Besuch des Zechenfestes, das Gelegenheit zum Einkaufen und Bummeln bot. Rund 30.000 Besucher erwarteten die Veranstalter dort, wo einst hart gearbeitet wurde. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und lockte mit zahlreichen, kulinarischen Köstlichkeiten, bevor man sich auf den Weg ins Ruhr Museum machte.

Im Reformationsjahr zeigt das Ruhr Museum unter dem Namen "Der geteilte Himmel" zusätzlich eine Sonderausstellung zur Entwicklung der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr vom Spätmittelalter bis heute. Über 800 Ausstellungsstücke aus Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Norbert Lammert, scheidender Präsident des Deutschen Bundestages und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Insgesamt beinhaltet die Ausstellung des Ruhrmuseums beinahe 7.000 Exponate.
Den Abschluss an diesem Tag bildete dann ein Open-Air-Gottesdienst auf dem Zechengelände, bei dem die Westerwälder Abordnung offiziell begrüßt wurde. Unter dem Motto "95 Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten" ruft die Evangelische Kirche im Reformationsjahr dazu auf, Gottesdiensterfahrungen auch außerhalb der vertrauten Kirchenmauern zu machen. Ungewöhnlich war der Vorplatz auf Zollverein allemal, da waren sich alle Teilnehmer einig. Er bot den mitgereisten Männern nicht nur eine außergewöhnliche Erfahrung, sondern auch einen besonderen Schlusspunkt der Männerfahrten im Kirchenkreis.

Ausflug

Die Gruppe bei ihrem Besuch im „Revier“. Text und Fotos: Thorsten Bienemann

 

Männer frühstücken in Kirchen

Maenner

 

Die Männerfrühstücke der Männerarbeit im Kirchenkreis sind für gewöhnlich gut besucht. Das Frühstück ist inzwischen zum festen Bestandteil der Männerarbeit geworden und erfreut sich großer Beliebtheit.
Immer bietet man dabei einen besonderen Rahmen, gibt es Vorträge, Ausflüge, Interaktion. So auch beim letzten Männerfrühstück im Jahr 2017. Über 40 Teilnehmer konnte der Männerbeauftragte des Kirchenkreises, Thorsten Bienemann, in Kirchen begrüßen. Mit einer Andacht zur Tageslosung hieß er die Männer willkommen.
Als besonderer Programmpunkt stand der Besuch von Oberst im Generalstabsdienst Simon auf dem Programm. Der gebürtige Kirchener, der dort auch vor einem viertel Jahrhundert heiratete, wurde von seiner Familie begleitet und hielt einen spannenden und zugleich zum Nachdenken anregenden Vortrag zu seinen beruflichen Stationen bei der Bundeswehr, die ihn rund um die Welt geführt haben.
Ob USA, Afrika, Asien, Bosnien-Herzegowina, Brüssel, Kabul, oder als Berater im afghanischen Verteidigungsministerium im Rahmen eines ISAF Einsatzes, der die multinationale Zusammenarbeit von 17 Nationen fordert.
Auch über die evangelische Militärseelsorge wusste Simon zu berichten und über Pfarrer wie Andreas Tübler aus Appen bei Hamburg, der seinen Dienst in Kabul versieht und der seine wichtigste Aufgabe dort in den persönlichen Gesprächen mit den Soldaten sieht.
Derzeit liegt der Tätigkeitsschwerpunkt von Simon jedoch in Berlin. Als Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung ist er verantwortlich für Cyber/IT-Strategie, Cyberpolitik und internationale Zusammenarbeit. Die Männer hatten viele Fragen im Gepäck und auch lange nach dem offiziellen Schluss der Veranstaltung blieb noch reichlich Stoff zur Diskussion.

Text und Foto: THorsten Bienemann