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Schulreferat

des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

Der Kirchenkreis unterhält ein Schulreferat, das sich der Zusammenarbeit mit den Schulen widmet, die Fortbildung der Religionslehrer organisiert, Medien zur Verfügung stellt und vieles mehr

Aktuelle Fortbildungsangebote erscheinen halbjährlich - unten die aktuellen Angebote:

 

Neues aus dem Schulreferat:

KOfferinhalt

Geheimnisvolle Siegel und sprechende Sandalen

Projekte des Schulreferates lassen Geschichte lebendig und begreifbar werden

Ein Silberschatz in Altenkirchen? Ein 700 Jahre alter Baum und Straßen, die Geschichte/n erzählen können? Geheimbotschaften und Flugschriften. Ein altes Siegel und „Geheimniskarten“. Klingt ziemlich geheimnisvoll, aber auch spannend. Und genau das will das Projekt „Reformation vor Ort – lebendige Geschichte“: Aufzeigen, wie spannend Geschichte sein kann!
Für Grundschüler der Klassen 3 und 4 hat Schulreferent Martin Autschbach (Evangelische Kirchenkreise Altenkirchen und Wied) verschiedene Schulprojekt zum Reformationsjubiläum entwickelt und lockt dazu u.a. die Kinder der Region auf Spurensuche in der Heimat.

Die Spurensuche in einer alten Kreisstadt und einem großen Schulstandort ist eines der Projekte, die der rührige Schulreferent im Jubiläumsjahr der Reformation als Ideenwerk erarbeitet. Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) nahm gleich fünf aus den Kirchenkreisen Altenkirchen und Wied kommende Projekte (sieben Vorschläge wurden eingereicht) in sein Portfolio auf. Sie sind ab Anfang Juni im Internet abrufbar und können überall im deutschsprachigen Raum als Unterrichtsreihe, Projektwochen-Idee, Workshop oder auch in pädagogischen Freizeitangeboten eingesetzt werden.

Drei dieser Projekte wurden von heimischen Lehrerinnen ausgearbeitet. Hier brachten sich die erfahrenen Pädagoginnen Brigitte Puderbach (Grundschule Straßenhaus/Fachleiterin am Seminar in Westerburg) und Ute Marx-Schierhorn (Grundschule Gebhardshain) ein.

Neben dem Entdecken regionaler Spuren der Reformation will Pfarrer Autschbach auch für Grundschüler/Orientierungsstufenschüler  Luther „begreifbar“ machen. Dazu hat er einen umfangreichen „Lutherkoffer“ zusammengestellt.
„Eine Lebensgeschichte wird für Kinder begreifbar, wenn sie sich an geheimnisvollen Gegenständen und Bildern festmachen lässt, die irgendwann in der Biografie eine Rolle gespielt haben. Das gilt natürlich auch für das Leben Martin Luthers“, verdeutlicht Autschbach.

Autschbach und Schulkoffer

Begreifbares – im wahrsten Sinne des Wortes -  rund um die Reformationsgeschichte bietet das Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen im Jubiläumsjahr. Pfarrer Martin Autschbach bietet zudem deutschlandweit eine Unterrichtsreihe mit Projekten rund um das Reformationsjubiläum an und hat für eine „Forschungsreise der Reformation“ in der Schulstadt Altenkirchen viele spannende Ziele und geheimnisvolle Orte zusammengestellt. Foto: Petra Stroh

Im wahrsten Wortsinne können anhand des Inhalts des „Lutherkoffers“ die Schüler die Reformation begreifen: Anpacken können sie so den Hammer, der den Thesenanschlag an der Schlosskirche in Wittenberg symbolisiert, oder die Sandalen, mit denen Luther auf dem Reichstag in Worms vor den Kaiser Karl V. auftrat und standhaft den Widerruf seiner Schriften verweigerte.
Wie wurde aus dem „kleinen Martin“ ein Reformator? Fühlbare Einblicke geben hier die Tonmurmeln, die seine Kindheit begleiteten, die „Eselsmaske“, die einen Blick auf Schulstrafen damals öffnet. „Heute wäre so etwas als Mobbing glücklicherweise in der Schule verboten“, führt Autschbach aus. Auch hinter dem „Tintenfass“, einem Bierkrug und einer Bettelschale stecken Geschichten zur Geschichte.
Aktiv und kreativ dürfen die Schüler so als kleine Entdecker und Forscher an die Geschichte Luthers und der Reformation herangehen. Ab Mitte Mai kann der Lutherkoffer in den Schulen der Region eingesetzt werden. Sobald die Unterrichtsentwürfe online gestellt sind, wird die Internetadresse auf der Homepage des Kirchenkreises Altenkirchen abrufbar sein.

 

Weitere Informationen – auch zu Ausleihe und weiteren Medien - gibt es im Schulreferat der Evangelischen Kirchenkreise Altenkirchen und Wied, Stadthallenweg 16, 02681/80 08 27 schulreferat@kk-ak.de
Im Schulreferat könne „Koffer“ zu verschiedensten Themenbereiche ausgeliehen werden, u.a. auch zu den Weltreligionen, zu Generationen-Gesprächen oder ein Bilderbuch-Koffer zu „Flucht und Asyl“. PES.

 

 

 

Halbjahresprogramm des Schuljahres 2016/2017  - zweite Jahreshälfte

 

 

„Die Wäller Wichtel“
Mobiles Figurentheater jetzt auch für Grundschulen

Lange Zeit haben die Wäller Wichtel den Westerwald „von unten“ (in den Stollen und Bergwerken) erkundet. Jetzt drängen sie als muntere Figurentheatergruppe mit frischem Wind auf die eigene mobile Bühne, die sie mit viel Liebe professionell ausgestattet haben.
Alle Stücke greifen Begebenheiten aus unserer Region auf. Die Wäller Wichtel sehen die Eigenarten der Menschen und des Westerwaldes „von unten“ und rücken manches in ein ganz anderes Licht. Sie sind halt so klein wie Kinder und haben eine ganz andere Perspektive als die „großen Leute“.
Die Wäller Wichtel sind bisher erfolgreich in verschiedenen Kindergärten aufgetreten und stehen ab sofort auch Grundschulen in den Kreisen Altenkirchen und Wied zur Verfügung.
Aktuell erweitert die Figurentheatergruppe ihr Repertoire auch um die Themenkreise Flucht und Migration. Im Ensemble des „Internationalen Figurentheaters Westerwald“ engagieren sich Frauen mit Kindern und Familienväter aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Ihnen wird durch das Projekt die Chance gegeben, „kulturschaffend“ tätig zu sein und die Stücke bei schwierigen Passagen in ihrer Heimatsprache (mit deutschen Untertiteln) aufzuführen.

Zielgruppe:                        Kinder und Eltern Ihrer Schule
KollegInnen an Grund- und Förderschulen
Pädagogische Fachkräfte und SchulsozialarbeiterInnen
         
Ansprechpartner:              Hubertus Eunicke, Pädagoge M.A., Niederseelbach 15
57577 Seelbach bei Hamm/Sieg (02682 6238 oder
0157 51107972)

Veranstaltungsformate:    Aufführung(en) bei einem Schulfest oder ähnlichen Anlässen,
Schulprojekttage, Übungsnachmittage im Vorfeld auch mit
interessierten Eltern sind möglich

Veranstaltungslogistik:      Eine mobile Bühne und Lichttechnik werden mitgebracht.

Finanzierung:                    über Sponsoren, Eintrittsgelder und durch Fördermöglichkeiten
des Schulreferates

Weitere Infos:                   www.figurentheater-westerwald.de

 

Josef, das Glückskind
Kreative Unterrichtsbausteine zu einem klassischen Thema

Die Josefsgeschichte ist eine alttestamentliche Novelle, in der Unglaubliches geschieht: Ein junger Mann wird von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft, weil er besonders begabt ist und als unliebsamer Konkurrent um die Liebe des Vaters und das Familienerbe aus dem Weg geräumt werden soll. Dass Josef in Ägypten zu großem Einfluss gelangt und seiner Familie in einer Zeit extremer Hungersnot die Migration ins Kulturland ermöglicht, ahnt noch niemand. Aber all das entspricht dem Plan eines fürsorglichen Gottes, der im Hintergrund des Geschehens seine Hand über die Familie Jakob-Israels hält, denn: Aus ihr wird einmal das Volk Gottes erwachsen.
Ute Marx-Schierhorn ist bekannt für ihre kreativen Zugänge zu biblischen Geschichten. Uns erwartet ein Erzählzelt, ein Wandbilderbuch, die szenische Umsetzung der Josef-Träume, ein Nomadenlager und natürlich ein ausführlicher Reader zur eigenen Unterrichtsgestaltung und Umsetzung der vielen Ideen. Die Einheit lässt eine Differenzierung in vielen Elementen zu und ist deshalb nicht nur im 1.-2. Schuljahr, sondern durchaus auch im 3.-4. Schuljahr ebenso wie in Förderschulklassen umsetzbar.

Zielgruppe:             KollegInnen der Grundschule und der Förderschule
         
Leitung:                  Andrea Theisen-Welsch (Schulleiterin) und Martin Autschbach

Referentin:              Ute Marx-Schierhorn

Termin:                   Di., 13.06.2017, in der Gutenberg-Schule, Grundschule Dierdorf, Schulstraße 20, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr

EFWI-Nr.:               17 ES 2200 10

 

 

 

 


Der Notfall-Seelsorge-Koffer als Konzept einer achtsamen Krisenintervention
Impulsreferat mit Aussprache im Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien in Altenkirchen

Unsere Veranstaltungsreihe zum „NFS-Koffer für unsere Schulen“ gehört zum alljährlichen Angebot auch des örtlichen Studienseminars. Der Umgang mit Krisensituationen wie z. B. dem plötzlichen Tod eines Schülers oder einer Kollegin ist gerade für ReferendarInnen und LehrerInnen in den ersten Berufsjahren angstbesetzt. Gibt es irgendein Handlungskonzept, an dem ich mich im Fall der Fälle wie an einem Geländer festhalten und orientieren kann? Was sind die ersten Schritte, wenn wir erfahren, dass eine Schülerin tödlich verunfallt ist? Wie können wir uns auf ein Erstgespräch in der betroffenen Klasse schnell und präzise vorbereiten? Was ist unsere Aufgabe als Schule und wo liegen die Grenzen unserer Verantwortung? Wie und womit lässt sich ein schlichter Raum der Trauer gestalten? Wie formuliere ich ggf. als (selbst geschockter) Klassenlehrer einen Kondolenzbrief an die Eltern oder an Geschwisterkinder? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten hat die Schule, eine Klasse und das Kollegium im Blick auf eine Beerdigung oder Trauerfeier? Der Notfallseelsorgekoffer beantwortet nicht alle Fragen, enthält aber sehr konkrete Materialien, Ideen, Briefvorlagen und Listen, Gegenstände und Adressen, die sofort weiterhelfen und sich schulspezifisch anpassen lassen. Außerdem ist der Koffer selbst ein wichtiges Medium in der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Tod, Sterben und Trauer(arbeit).

 

Zielgruppe:             Referendarinnen und Referendare aller Fächer,
Lehrer-/innen aller Schulformen in den ersten Berufsjahren

Leitung:                  Johannes Grünhag, Leiter der Teildienststelle des Staatlichen
Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien Altenkirchen

Referent:                Martin Autschbach

Termin:                   Mo., 19.06.2017 im Staatlichen Studienseminar,
Teildienststelle Altenkirchen, Friedrich-Emmerich-Str. 6,
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr

EFWI-Nr.:               17 ES 2200

 

 

 

Rückblicke:

 

Lebendige Regionalgeschichte im Landschaftsmuseum Westerwald
PfarrerInnen – LehrerInnen – Konvent traf sich in Hachenburg

Im Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg ist seit über 40 Jahren unsere Regionalgeschichte „begehbar“. Der Besuch im Museumsdorf wirkt wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Gerade Kinder und Jugendliche, Konfirmandinnen und Schüler können hier nacherleben, was ihnen die (Ur-) Großeltern immer wieder erzählt haben: Eine Dorfschule, eine Ölmühle, das Westerwälder Kleinhaus, Scheune, Bauern- und Gewürzgarten und das Mühlenwohnhaus laden (u.a.) zum entdeckenden Lernen ein.

Im Rahmen des PfarrerInnen-LehrerInnen-Konvents gab es eine historisch orientierte Museumsführung und Informationen zu museumspädagogischen Angebote aus dem Mitmach- und Aktivprogramm für ganz unterschiedliche Zielgruppen in Gemeinde und Schule. Gezeigt wurden u.a. „Schule früher“, „Ernte früher“, „Typische Berufe früher“ oder „Kochen und Backen damals“. Dr. Moritz Jungbluth und sein Team hatten auch rund um das Thema „die Bohnenernte“ etwas Besonderes vorbereitet.

Im Museum

Führung durchs Museumsareal durch Dr. Moritz Jungbluth (rechts). Alle Fotos: Stroh

 

Bohnenstangen

Aktiv im Rahmen des neuen Museumsprojekts "Bohnenernte"

Alte Schule

In der alten Schule gab es allerlei Informationen zu "Schule früher" und ein Wiedersehen mit "Martin Luther", alten Wandkarten, Einblicke in Sütterlin und "Tintengeschichten".

 

Kirchliches Angebot für
SchulassistentInnen der Region

 

Fachtag in Altenkirchen mit riesiger Resonanz

 

 

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Volles Haus beim ersten überregionalen „Fachtag für Schulbegleiter“ in der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen. Statt der erwarteten 25 Teilnehmer kamen 80 interessierte „SchulassistentInnen“. Foto: Petra Stroh

 

„Schulassistenten“ gehören mittlerweile fest zum Schulalltag. Deutlich wird dies auch in Zahlen: 30 mal mehr Schulassistentinnen gibt es als zu Beginn der Jahrtausends. Ohne diese Begleiter ist in den heimischen Schwerpunktschulen derzeit und auch künftig nicht möglich „Inklusion“ zu praktizieren.
Schulassistentinnen bieten den begleiteten Schülern Orientierung, Struktur und Schutz im Alltag. Sie fördern soziales Lernen, intervenieren in Krisen und fungieren als Bindeglied im pädagogischen Team.
Wie kommen sie mit ihren Aufgaben klar? Wie passt ihre Rolle in den Schulalltag? Wo ist Hilfe-Bedarf nötig? Wie läuft der Einsatz an den verschiedenen Orten?

Vielerlei Fragestellungen, die offenbar bewegen. Denn die Organisatoren eines ersten überregionalen „Fachtags für Schulbegleiter“ (Anke Kreutz, Direktorin der Landjugendakademie Altenkirchen, Christof Weller, pädagogischer Leiter des HIBA und Pfarrer Martin Autschbach, Schulreferent der Evangelischen Kirchenkreise Wied und Altenkirchen)  hatten dazu mit  25 Schulbegleitern gerechnet, es kamen aber 80 interessierte Schulassistenten aus den Regionen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald in die Landjugendakademie nach Altenkirchen

Schwerpunkt  des Fachtags war u.a. ein Impulsreferat von Dr. Rainer Müller vom Comenius-Institut in Münster, das auch das ungewöhnliche Tätigkeitsfeld der Zielgruppe thematisierte. Müller unterstrich, dass die Schulassistenten an den Schnittstellen (gelegentlich auch an den „Verwerfungslinien“) der Inklusion arbeiten. „Sie begleiten ein Kind oder einen Jugendlichen mit Förderbedarf im Schulalltag. Dabei stehen sie oft wie Dolmetscher zwischen dem Bezugsschülern und einer Lehrkraft, die nur im Idealfall eine förderpädagogische Qualifikation hat“.
Dr. Rainer Müller hob hervor, dass die Schulassistenten oft vermittelnd zwischen den für inklusives Lernen mehr oder weniger geeigneten Unterrichtsmaterialien und einem Jugendlichen stehen und ihm wie aus einer Fremdsprache die Inhalte übersetzen müssten.
Die Zahl der Schnittstellen sei aber damit kaum erfasst.  Eltern, Therapeuten, das Kollegium einer Schule und der außerschulische Arbeitgeber gehören ebenso in das Netzwerk, das Schulassistenten zugunsten der Schülers täglich knüpfen müssen.
Dr. Rainer Möller führte auch in die besondere Problematik dieses neuen Berufsfeldes ein: „Die Schulbegleitung ist eine Einzelfallmaßnahme, die vom Jugendamt oder Sozialamt nach individueller Prüfung als fallbezogene Ressource genehmigt wird. Das begleitete Kind wird herausgehoben, als förderungsbedürftig etikettiert und damit in der Regelschule zum „Inklusionskind“, was dem Anspruch der Inklusion nach dem Motto „Es ist normal verschieden zu sein“ im Grunde widerspricht.
„Aber Inklusion ist ein spannungsvoller Prozess, der der sich gerade erst im Aufbau befindet. Die Einrichtung der Schulassistenz muss in diesem Rahmen bewertet werden“, forderte er ein.

Leider erfolge diese wertvolle Aufgabe, so der Referent, in einer überaus labilen Beschäftigungs- und Bedingungslage. Viele Schulassistenten  erfüllten ihre wichtige Tätigkeit in einem sehr unsicheren, mitunter prekären Arbeitsverhältnis. Wird die Begleitung im kommenden Schuljahr weiterbewilligt? Was passiert bei einer längeren Erkrankung des begleiteten Jugendlichen? Wechselt „mein“ Bezugskind obwohl dies zurzeit kaum sinnvoll ist? – Elementare Fragen, die zusätzlich belasteten.

Die Chancen und Probleme der Zusammenarbeit mit den Schulen waren u.a. Thema von fünf parallelen Arbeitsgruppen des Fachtages. Deutlich wurde hier wie unterschiedlich die Standards  sind. Die Lage vor Ort reicht nach Aussage der Schulassistenten von „hervorragend“ bis „katastrophal“.
In den Regionen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald gibt es Schulen, in denen wöchentlich Förderpläne fortgeschrieben werden und regelmäßig ein runder Tisch aller Beteiligten (Klassenlehrer, Förderschulkollegen, Fachlehrer, Schulbegleiter und Eltern) zugunsten des unterstützten Kindes oder Jugendlichen stattfindet.
In anderen Schulen hingegen haben die Schulassistenten  „noch nicht einmal einen Schlüssel für die Lehrertoiletten“ und müssen immer wieder mit „ihren“ Zielschülern auf einem Flur arbeiten.
Völlig unterschiedlich sind auch die mitgebrachten Qualifikationen. Als Schulassistenten sind Erzieherinnen, Sozialarbeiter, Heilerzieher, aber auch erfahrene Mütter tätig.
Zukunftsweisend  - so der Tenor des Austauschs - wären Module einer regelmäßigen Fort- und Weiterbildung, eine feste Berufsbezeichnung und ein sicherer beruflicher Status.
Damit diese Utopie konkreter wird, wollen die Veranstalter die Ergebnisse des Fachtages an die außerschulischen Arbeitgeber, die zuständigen Verwaltungen und Kostenträger, die ADD und an die Schwerpunktschulen weitergeben.
Die Schulassistenten gaben sehr positive Rückmeldungen zur sorgfältigen Vorbereitung und dichten Arbeitsatmosphäre der Veranstaltung: „Wir fühlen uns in der Tat manchmal als ‚Aschenputtel der Inklusion‘. Es tut sehr gut, dass kirchliche Bildungsträger dies wahrnehmen und uns heute erstmals ein gemeinsames Forum gegeben haben“, unterstrichen sie gegenüber den Veranstaltern.

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Dr. Rainer Müller vom Comenius-Institut in Münster führte in ein umfangreiches Thema ein. Foto: Birgit Pritzer.

 

 

Zur Ausleihe im Schulreferat:

 

Bilderbuchkoffer zum Thema „Flucht und Asyl“ (zahlreiche Bilderbücher und Informationen zum aktuellen Thema) –

 

Ständige Angebote des Schulreferates/Mediothek:

Tafeln Spurensuche

Spurensuche: Ruth und Artur Seligmann/ Ausstellung: "Ihr seid die Schande unserer Schule"

 

Infokoffer zum Thema:

Generationenkoffer

Generationen

Islam Koffer

Islam

Koffer Judentum

Judentum

sowie:

Notfallseelsorge an Schulen u.v.m.

 

NEU im Schulreferat: Bilderbuchkoffer zum Thema „Flucht und Asyl“

 

Bitte fragen Sie nach - Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

 

 

 


 

Schulreferat

Stadthallenweg 16
57610 Altenkirchen

Autschbach:

02681/8008 38

Birgit Pritzer:

02681/80 08 27

Öffnungszeiten Mediothek:

Di, Mi, Do: 8.30 bis 12 und 14 bis 16 Uhr

Freitags: nach Vereinbarung

schulreferat@kk-ak.de

 

Pfr. Martin Autschbach

Schulreferent Martin Autschbach

eMail