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NKF – Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens in unserem Kirchenkreis

Auf diesen Sonderseiten informieren wir regelmäßig über den Umstellungsstand NKF. Infobriefe, die künftig in den Gemeinden per eMail/Ausdruck verteilt werden, sind hier entsprechend auch zu finden.

 

Jetzt geht es richtig los:

 

Zum 1. Januar 2014 wird umgestellt

Zum 1. Januar 2014 wird auch in unserem Kirchenkreis die Buchführung umgestellt. Das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) löst das kameralistische Rechnungswesen in der Kirche ab.
Bisher erfolgte die Planung und Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) auf der Grundlage der kameralistischen Buchführung. Viele Jahrzehnte hat sich diese Form der Finanzwirtschaft bewährt. Unter den schwieriger werdenden Rahmenbedingungen stößt sie jedoch zunehmend an ihre Grenzen.
Die Umstellung des Rechnungswesens und die Einführung eines Zielfindungssystems mithilfe eines Haushaltsbuchs sind die Hauptbestandteile des Neuen Kirchlichen Finanzwesens. Dessen Einführung ist für alle Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland verpflichtend nach dem NKF-Einführungsgesetz.

 

Fast die Hälfte der Kirchenkreise hat ab Januar 2013 „umgestellt“

Zehn Kirchenkreise unserer Landeskirche haben die Umstellung bereits abgeschlossen, neun weitere sind ab 1.1. 2013 am Start. Darunter auch die beiden Nachbarkirchenkreise Wied und „An der Agger“. Elf weitere Kirchenkreise starten mit uns am 1.1.2014.
2015 werden alle rheinischen Kirchengemeinden, Kindergartenverbände, Verwaltungsämter, Kirchenkreise und Diakonischen Werke mit dem Neuen Kirchlichen Finanzwesen arbeiten.

 

Was in unserem Kirchenkreis bisher geschah

Ebenso wie in allen Kirchenkreisen hat der Kreissynodalvorstand (KSV) eine Lenkungsgruppe eingesetzt und Projektverantwortliche berufen.
Bislang wurde – wie Uwe Danner, Leiter unseres Verwaltungsamtes und Claudia Müll, seit 9/12 Projektleiterin „NKF“ im Kirchenkreis – mitteilten, viel Vorarbeit geleistet. Mitarbeitende besuchten entsprechende Seminare, tauschten sich mit landeskirchlichen KollegInnen aus, der Kontakt mit den Gemeinden, insbesondere den Finanz-Kirchmeistern gepflegt.

In 2013 müssen alle nötigen Schritte angegangen werden, damit für die Haushalte 2014 Entsprechendes vorbereitet ist!

 

Was nun ansteht

Der erste Schritt der Umstellung ist die Inventur, das Feststellen des Vermögens.
Die erste Aufgabe der Gemeinden ist das Übersetzen der Gemeindekonzeption in die fünf Handlungsfelder

  • Gottesdienst und Kirchenmusik,
  • Gemeindearbeit und Seelsorge,
  • Erziehung und Bildung,
  • diakonische und soziale Arbeit sowie
  • Ökumene.

Diesen Handlungsfeldern werden im Haushaltbuch alle Kosten und Erträge zugeordnet.
Bis März 2013 müssen die Gemeinden ihre konzeptionellen Überlegungen hinsichtlich ihrer Gemeindekonzeption/Haushaltsbücher geklärt haben, damit diese Gedanken dann in die neuen Haushaltsplanungen einfließen können.

Es gab viele Ängste in den Gemeinden, was vor allem auch die Inventur und die Eröffnungsbilanz angeht. Vom „Löffelzählen“ war sogar hin und wieder die Rede. Das Verwaltungsamt unseres Kirchenkreises hat für die Inventur entsprechende Listen und Hilfestellungen vorbereitet, so dass viele Schritte für die Gemeinden einfach zu bewältigen sind. Im Vorfeld wurden so genannte „vereinfachte Regeln“ beschlossen, so dass „Löffelzählen“ wirklich kein Thema wird J

Die Inventur in den Gemeinden wird auch von den Fachleuten des Verwaltungsamtes begleitet und die Gebäudebewertung für alle Gemeinden wird extern organisiert, so dass die Gemeinden von dieser Aufgabe (fast) entbunden sind.

 

Kosten der NKF-Einführung:

Insgesamt werden für unseren Kirchenkreis Gesamtkosten für die Einführung des NKF in Höhe von rund 310 000 Euro erwartet. Zur Finanzierung werden Mittel aus einer kreiskirchlichen Zweckrücklage sowie Gelder einer aufgelösten Finanzausgleichsrücklage der Landeskirche eingesetzt. Damit – so die Kirchenkreisverantwortlichen – kann eine direkte Belastung der gemeindlichen Haushalte komplett vermieden werden.

 

Schulungen der Presbyterien und Mitarbeitenden

 

Offizieller Auftakt der NKF-Einführung

Zum 1. Januar 2014 wird das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) in allen Gemeinden, Einrichtungen und im Kirchenkreis eingeführt. Intensive Vorarbeiten sind dazu nötig.
Eine erste NKF-Fachschulung „NKF-Grundlagen“ für alle Mitarbeitenden in den Gemeinden und Presbyterien gab es Ende Januar im Gemeindehaus in Eichelhardt.
Diese Veranstaltung stellte zugleich den „offiziellen Auftakt“ der NKF-Einführung dar.

In dieser Schulung wurden die Besonderheiten, Ziele und Elemente des Neuen Kirchlichen Finanzwesens sowie deren Hintergründe näher erläutert.
Helmut Pustolla (Fachmann aus dem NKF Team der Landeskirche) machte bei der Veranstaltung unter anderem die Unterschiede zwischen der Kameralistik und der Kaufmännischen Buchführung deutlich.

 

Zweite Schulung am 2. März

Eine zweite Schulung ist für Samstag, 2. März im Gemeindezentrum in Altenkirchen geplant. Hier werden Kenntnisse zu den Themen „Haushalt“, „Inventur und Bewertung“ sowie „Jahresabschluss“ vermittelt.
Zielgruppe dabei sind die Vorsitzenden der Presbyterien, ehrenamtlich Verantwortliche für Haushalt und Vermögen sowie KSV-Mitglieder.

 

 

 

 

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Fortbildungsangebote:

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