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Home - Partnerschaften - Oberes Havelland (Brandenburg, Deutschland)

Oberes Havelland

Karte vom Sprengel Potsdam - Oberes Havelland

 

„Man weiß ja viel zu wenig voneinander!“

Diese Klage könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn seit Dezember 2015 hat der Kirchenkreis "Oberes Havelland" auch eine Facebookseite.

Nicht nur Nachrichten aus dem Kirchenkreis, sondern auch seiner „Freunde“ sind mit einem Klick zugänglich: Veranstaltungserinnerungen der Chöre oder Jugendgruppen, lustige Begebenheiten aus dem Kirchenalltag, Hinweise von KollegInnen zu tollen Artikeln. Wer mag kann sich dort umsehen:

https://www.facebook.com/kirchenkreisobereshavelland

 

 

Wie aus unserem Partnerkirchenkreis „Gransee“ der Kirchenkreis „Oberes Havelland“ wurde

Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es eine Partnerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen mit dem Kirchenkreis Gransee in Brandenburg. Vor- und nach der DDR-Zeit hatten auch etliche Gemeinden Partnerschaften über die Grenzen hinweg.
Im Zuge der Gebiets- und Kirchenreformen in Brandenburg veränderten sich die Namen der Partner. Zudem weiteten sich die bekannten Gebiete teils beträchtlich aus.
Aus dem Kirchenkreis Gransee wurde schließlich der neue Kirchenkreis und Partner „Templin-Gransee“.
Im Herbst 2010 wurde dieser wiederum erweitert, weil auch der Kirchenkreis Oranienburg dazukam. Eine erneute Namenserweiterung wäre ziemlich platzfüllend geworden „Templin-Gransee-Oranienburg“…
Deshalb heißt unser neuer Partnerkreis nun „Oberes Havveland“.

 

Gelebte Partnerschaften

Kirchener besuchten Grüneberg (Oktober/November 2015)

Gemeindepartnerschaft Kirchen

Freudiger Empfang und Abschied in Grüneberg für die Gruppe aus Kirchen, die im Oktober/November 2015 gleich zweimal zu den Partnern reiste.

Entpflichtung Pfarrer Gabriel

Der langjährige Begleiter und Förderer der Partnerschaft zwischen Kirchen und Grüneberg, Pfarrer Gerhard Gabriel, wurde Ende Oktober in den Ruhestand verabschiedet und durch Superintendent Uwe Simon (rechts) entfplichtet. Eine Delegation aus Kirchen war dabei.

Gäste aus Großwoltersdorf/Brandenburg (August 2015) in Schöneberg

Endlich war es wieder so weit. Nach sieben Jahren kam eine Gruppe von neun Frauen, darunter auch Pfarrerin Beate Wolf, zu Besuch nach Schöneberg um die Partnerschaft wieder zu beleben. Vor 25 Jahren fand die erste Begegnung in Großwoltersdorf statt, noch vor dem Mauerfall. Danach gab es immer wieder gegenseitige Besuche. Vor zwei Jahren war eine Gruppe aus Schöneberg in Großwoltersdorf zu Gast.
Im Spätsommer 2015 verweilten die Frauen in unserer Kirchengemeinde und wir erlebten schöne gemeinsame Tage.
Einige Gastgeber hatten die Frauen in Herchen abgeholt. Im Schöneberger Gemeindehaus wurden sie dann herzlich bei Kaffee und Kuchen empfangen. Neben einigen altbekannten Großwoltersdorfern waren auch neue Gäste aus verschiedenen Dörfern zum ersten Male dabei. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Bernd Melchert und gegenseitigem Kennenlernen fuhren alle mit ihren Gastgebern nach Hause.
Am nächsten Tag starteten wir ab Seifen zu einem Ausflug nach Koblenz. Zuerst wurde die Festung Ehrenbreitstein erkundet, anschließend ging es mit der Gondel nach Koblenz. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erlebten wir bei herrlichem Sonnenschein schöne Stunden bei einer Schifffahrt auf dem Rhein. In gemütlicher Runde ließen wir den Tag in Seifen ausklingen.
Der folgende Tag begann dann in Mehren. Pfarrer Bernd Melchert führte uns durch die Kirche, anschließend besuchten wir bei einem kleinen Rundgang auch das ehemalige Gefängnis. Nach einem köstlichen Mittagessen, zubereitet von der Mehrener Kochgruppe, starteten wir zu einer Fahrt durch den Westerwald. Zuerst lernten unsere Gäste bei einer Stadtführung die Altenkirchener Geschichte kennen. Danach ging die Fahrt nach Bad Marienberg. Beim Kaffeetrinken im Drehrestaurant konnten alle die herrliche Aussicht  über den Westerwald genießen.
Bei einer Abschlussandacht in unserer Auferstehungskirche, die Pfarrerin Beate Wolf hielt, gedachten wir an alle die, die wir in den 25 Jahren unserer Partnerschaft kennen gelernt hatten und die aus unterschiedlichen Gründen – Tod, Krankheit oder Alter - nicht mehr dabei waren. Für jeden zündeten wir eine Kerze an. Es war schön, dass an diesem Abend viele Gemeindemitglieder zugegen waren.
Bevor die Gruppe dann offiziell im Gemeindehaus verabschiedet wurde fand noch einmal ein reger Austausch untereinander statt.
Mit dem Versprechen, dass  in zwei Jahren eine Gruppe aus Schöneberg nach Großwoltersdorf reist und dass die Partnerschaft auch außer den offiziellen Treffen weiter gepflegt wird fuhren unsere Gäste mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Partnerschaftsbesuch in Schoeneberg

 

Partnerschaften/Rückblicke:

 

Jugendaustausch im Kirchenkreis

Drittes Treffen mit Jugendlichen aus Brandenburg und Rumänien

 

Gruppe

Viel Informatives, spannende Blicke in die Vergangenheit und fröhliche Gemeinschaft  – all dies gepaart mit idealen  Wetterbedingungen: daher gab es gleichermaßen strahlende Gesichter bei  Jugendlichen und Betreuern beim „Jugendaustausch 2013“. „Punktladung für den unseren Kirchenkreis “, freute sich Synodaljugendreferent Horst Pitsch.

2011 trafen sich Jugendliche und Betreuer aus drei Evangelischen Partner-Kirchenkreisen (Altenkirchen, „Oberes Havelland“ – früher Gransee - und Codlea/ Rumänien) zum ersten Mal. Gemeinsam war man dabei  in Brandenburg und Berlin unterwegs.

Im Vorjahr hatten sowohl die Brandenburger wie auch die Altenkirchener eine weite Reise vor sich: Gemeinsam mit den Betreuern Dirk Bock, Lindow und Horst Pitsch, Altenkirchen ging es nach Rumänien. Als Gäste der Evangelischen Kirchengemeinde Codlea (Zeiden), weilte man in Wolkendorf und wurde betreut von der Jugendgruppe der Evangelische Kirchengemeinde Zeiden mit Pfr. Andreas Hartig.

Betreuer der Jugendgruppe

Mit ihren Betreuern Dirk Bock (links) und Pfarrer Andreas Hartig (rechts) kamen die Jugendgruppen ins AK-Land. Alle Fotos Petra Stroh

 

Inhaltlicher Schwerpunkt: Geschichte vor 1989

Nun – beim dritten Gemeinschafts-Treffen  – kamen die Jugendlichen im Kreis Altenkirchen beisammen und genossen das Wiedersehen und einen reichen Austausch.

Ein buntes Programm hatte Synodaljugendreferent Horst Pitsch dafür zusammengestellt. Inhaltlicher Schwerpunkt diesmal: die Lebensbedingungen in Ost und West vor 1989. Dabei unternahmen die jungen Menschen aus den drei unterschiedlichen Herkunftsorten eine spannende Reise in eine für sie oft unbekannte Vergangenheit. Kreis-Katechet und Jugendmitarbeiter Dirk Bock aus  Brandenburg „fesselte“ sie dabei mit seinen Berichten aus dem kirchlichen Leben garniert mit beruflich/persönlichen Erlebnissen in der damaligen DDR  und untermalte seine Schilderungen mit selbst geschriebenen Protestsongs aus der Vor-Wende-Zeit.

Anschaulich wurde Vergangenes auch bei den Gruppen-Ausflügen: So ging es gemeinsam ins „Haus der Geschichte“ nach Bonn oder zum Regierungsbunker nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zudem standen Exkursionen nach Brühl und Köln, aber auch ins Raiffeisenmuseum nach Hamm oder zur Barockkirche in Daaden (Führung: Altsuperintendent Rudolf Steege) auf dem Programm.

 

„Jugendaustausch ist Zukunftssignal für Partnerschaft

Bei einem gemeinschaftlichen Grillfest in Weitefeld besuchte auch Superintendentin Andrea Aufderheide die Gruppe. Sie lobte das Jugend-Austauschprogramm als zukunftsweisende Partnerschaftsarbeit. Dankbar zeigte sie sich für ein „verbindendes Angebot“, das so rege für „aufbauende Gespräche über Gott und die Welt“ genutzt werde. Aufderheide erinnerte an frühere gemeinsame Jugendprojekte der Kirchenkreise, bei denen u.a. wertvolle Filme zur „Gedächtnis-Arbeit“ entstanden.

Anknüpfend an die Losung für den Monat Juli  ermunterte  die Theologin die Jugendlichen sich in ihre Kirche einzubringen: „Wir brauchen Menschen, die nicht schweigen, sondern hoffnungsvoll aufeinander zugehen und gemeinsam Zeugnis ihres Glaubens ablegen!“

Andrea Aufderheide mit Gruppe

Im Westerwald

Zum dritten Mal – diesmal bei uns im Westerwald – trafen sich Jugendliche aus drei Evangelischen Kirchenkreisen im partnerschaftlichen Austausch und mit viel Gelegenheit zum Kennenlernen von „Land und Leuten“. Gemeinsam mit ihren Betreuern Horst Pitsch (Altenkirchen), Dirk Bock (Oberes Havelland) und Pfarrer Andreas Hartig (Codlea/Rumänien) kamen sie auch zu einem Grillfest nach Weitefeld. Superintendentin Andrea Aufderheide (links) begrüßte den Jugendaustausch als „zukunftsweisendes Partnerschaftsprojekt“.

 

Neue Projektidee für 2014: Gemeinsam zum Jugendcamp nach Siegburg

Abgeschlossen wurde der einwöchige Jugendaustausch mit einem Gemeinde-Gottesdienst in Oberwambach, den die Jugendlichen gemeinsam mit Pfarrer Andreas Hartig aus Zeiten/Rumänien vorbereiteten.

Die Kontakte der Jugendlichen blieben über die drei Austauschjahre  insbesondere auf elektronischem Weg und über soziale Netzwerke eng geknüpft und sollen weiter bestehen. Mit „Neubesetzungen“ aber auch  einigen „Stamm-Austauschlern“ wollen die drei Kirchenkreise im kommenden Jahr eine neue Art des Jugendaustauschs pflegen: Gemeinsam soll es zum „Jugendcamp der Evangelischen Jugend im Rheinland“ gehen. Vom  19. bis 22. Juni 2014 trifft man sich dazu in Siegburg und damit wieder bei den „West-Partnern“. PES.

 

 

Besuch in Großwoltersdorf

Kirchengemeinde Schöneberg festigte ihre Partnerschaft

Gruppenbild

Gemeinsam feierten die BesucherInnen aus Schöneberg und der Partnergemeinde Großwoltersdorf/Brandenburg auch einen Abendmahlsgottesdienst in der Kirche in Großwoltersdorf mit den beiden GemeindepfarrerInnen Beate Wolf (Menz) und Bernd Melchert (Schöneberg).

Eine Gruppe mit siebzehn Personen der Schöneberger Kirchengemeinde und zweien aus der Kirchengemeinde Hilgenroth erlebten wieder einmal eine wunderbare Zeit der Begegnung in der Partnerkirchengemeinde Großwoltersdorf.

Nach fast zehnstündiger Fahrt wurde die Gruppe am Nachmittag von Pfarrerin Beate Wolf und altbekannten Freunden in der Großwoltersdorfer Kirche herzlich empfangen. Beim Kaffeetrinken im Gemeinderaum - einem durch eine Glaswand im Bereich der Kirche abgetrennten Raum - fand schon der erste Austausch statt, es gab doch so viel zu erzählen und für Pfarrer Bernd Melchert war es das erste Zusammentreffen mit der Partnergemeinde.

 

Am nächsten Morgen wurde schon früh zu einem Ausflug nach Potsdam gestartet. Nach einer Stadtführung mit Besichtigung des Cecilienhofes und einem Besuch in Sanssouci, sahen sich einige die Ausstellung Friedrich des Großen im Neuen Palais an, andere nutzten die Zeit für einen Spaziergang durch den Park. Mit einem gemeinsamen Abendessen endete der Tag.

Schloss Meseberg, das Gästehaus der Bundesregierung, war Ausflugsziel des darauffolgenden Tages. Am Nachmittag besuchten dann alle das Ritterfest in Zernikow, dort feierten Alt und Jung ein traditionsreiches Fest in alten Uniformen und Kostümen. Beim abschließenden Essen an der Rittertafel gab es Deftiges vom Grill und Flüssiges aus dem Fass. Gutgelaunt trafen sich alle wieder im Gemeinderaum der Kirche zum gemeinsamen Abschlussabend.

 

Am Sonntagmorgen ging es nach dem Abendmahlsgottesdienst, den Pfarrerin Beate Wolf und Pfarrer Bernd Melchert gemeinsam gestalteten – Pfarrer B. Melchert hielt die Predigt -  mit vielen neuen Eindrücken und einem Versprechen für einen Gegenbesuch im nächsten Jahr wieder nach Hause.

 

Die Partnerschaft wurde im Jahre 1989 noch vor dem Mauerfall wieder neu belebt und seitdem finden in ständigem Wechsel fast regelmäßig Besuche statt,  in denen sich schon vielfältige Freundschaften gebildet haben.

Großwolterdorf ist eine der fünf  Kirchengemeinden mit insgesamt acht Predigtstellen, die vom Pfarrerehepaar Beate und Matthias Wolf aus Menz  betreut werden. Die Anzahl der Gemeindeglieder aller Gemeinden beträgt ca. 500. Menz gehört ebenso wie Großwoltersdorf zum ehemaligen Kirchenkreis Gransee, der nach zweimaliger Fusion nun im Kirchenkreis „Oberes Havelland“ aufgegangen ist. Renate Walterschen

 

 

Jährliche Jugend-Treffen aller europäischen Partnerkirchenkreise

Erstmals kamen im Sommer 2011 Jugendgruppen aller drei Partnerkirchenkreise (Altenkirchen/Oberes Havelland/Codlea) zu einer Jugendfreizeit in Brandenburg zusammen. Zu einem Gruppenbild versammelten sich die Jugendlichen  in „Himmelpfort“.

Gruppenbild der Jugendlichen